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August der Starke in Dresden
Sein Ruf eilt ihm seit Jahrhunderten voraus, die Legenden über ihn sind zahllos - so wie angeblich die von ihm gezeugten Kinder (der Mythos spricht von ca. 300; von ihm anerkannt und überliefert sind nur 9). Sachsens Hauptstadt Dresden verdankt ihm ihre Hauptattraktionen wie den Zwinger, die Frauenkirche und Schloss Pillnitz.
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Die Frauenkirche in Dresden [links hinten]
Als junger Mann hatten ihn Reisen nach Italien sowie an den Hof Ludwig, des XIV. zutiefst beeindruckt. Die barocke Architektur und der überbordende dekandente Luxus am Hofe des Sonnenkönigs haben ihre Spuren in ihm hinterlassen.
1694 kommt er überraschenderweise nach dem Tod seines älteren Bruders an die Macht. Das Attribut "der Starke" bezieht sich auf seine außergewöhnlichen Körperkräfte und seine für die damalige Zeit überdurchschnittliche Körpergröße von 1,76 m. Er soll ein Hufeisen mit den bloßen Händen zerbrochen haben.
Sein Machtwille war groß und um sein Ziel, nämlich die polnische Krone zu tragen, zu erreichen, legte er den protestantischen Glauben ab und konvertierte zum Katholizismus. Er war in mehrere Kriege verwickelt, u. a. in den Großen Nordischen Krieg.
Friedrich August I. von Sachsen starb 1733 in Warschau und wurde in der Königskrypta der Kathedrale des
Schlosses zu Krakau feierlich beigesetzt.
Eines der Wahrzeichen Dresdens ist heute das goldene Reiterstandbild des legendären Herrschers.
Schloss Pillnitz bei Dresden