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Sehenswürdigkeiten in Deutschland - Motive kreuz und quer zwischen Rügen, Main und München

Das Kloster Salem am Bodensee

Das Schloss Salem am Bodensee
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Das Schloss Salem am Bodensee finden Sie in der malerischen Gegend des Linzgaus, keine zehn Kilometer von der Bundesstraße 31 entfernt, die sich am nördlichen Bodenseeufer entlangzieht. Das gut erhaltene Kloster war einmal das bedeutenste Zister- zienserkloster Süddeutschlands.
Während der Zeit der Überführung von Herrschaftsgebieten der Kirche in den Besitz des weltlichen Staates fand die Auflösung der kirchlichen Herrschaft statt [Säkularisation] und das Kloster ging in den Besitz des Markgrafen von Baden über. Seit 2009 wurde das
Schloss in den Kreis der Staatlichen Schlösse und Gärten Baden-Württembergs aufgenommen.




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das drittgrößte Münster in Baden-Württemberg

Nahansicht des Schlosses von Wernigerode
Foto: selbst
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Das Münster im Schlossareal von Salem ist Zeugnis der Schaffenskraft der Zisterzienser-Mönche, die sich ab 1134 hier niedergelassen haben und dieses bedeutsame Münster erbauen ließen. Ihre durch Arbeit und Gebet geprägte Einstellung war von einem effizienten Wirtschaften geprägt. Als Ergebnis kann der Besucher heute eine gewaltige bauliche Anlage bewundern. Kirche und Schloss können mit unterschied- lichen Führungen besucht werden und zeigen eine bedeutsame 700-jährige kulturelle Geschichte. Das Innere der Kirche ist von Alabaster geprägt und zeigt Schmuck im frühklassizistischem Stil. Besonders interessant zeigt sich der ehemalige Speisesaal der Mönche und des Abtes, der viele Gemälde des Barocks trägt und herrliche Stukkaturen hat.
Ausstellungen, von historischem Ambiente geprägte Konzerte und Weindegustationen runden diese Erlebniswelt ab.

 

Historische Feuerwehr im Museum

Historisches Feuerwehrmuseum im Schloss Salem
Foto: selbst
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Das Feuerwehrmuseum im Schlossareal zählt zu Deutschlands größten Ausstellungen. Ursache der vielen Feuerwehrtechnik war die Feuerbrunst des Jahres 1696. Damals hatte eine große Brandkatastrophe die hilflosen Mönche motiviert, vorausschauend die damals besten Feuerschutzmaßnahmen auch für ihr Kloster einzusetzen. Der Markgraf Max von Baden begann später im Jahre 1976, das Feuerwehrmuseum - aufbauend auf den Beständen der Mönche - mit geliehener und neu gekaufter Technik - auszubauen. Das Museum befindet sich in der Prälatur und kann auch ohne die üblichen Führungen besichtigt werden.